Baby-Erstausstattung: Was du wirklich brauchst und wo du sparen kannst

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, beginnt für viele werdende Eltern eine Zeit voller Listen. Bodys, Strampler, Kinderwagen, Wickelkommode, Babyfon, Fläschchenwärmer, Bettchen, Badewanne. Die Werbung suggeriert, dass ohne das neueste Gadget kein entspanntes Familienleben möglich ist. Die Wahrheit ist: Ein Neugeborenes braucht vor allem Nähe, Nahrung, Wärme und frische Windeln. Vieles andere kann man später kaufen, gebraucht besorgen oder ganz weglassen. Dieser Ratgeber hilft dir, die Erstausstattung sinnvoll zu planen und dabei Geld zu sparen.

Weniger ist mehr

Babys wachsen in den ersten Monaten unglaublich schnell. Manche Kleidungsstücke in Größe 50 oder 56 passen nur wenige Wochen. Außerdem bekommen junge Eltern oft viel geschenkt, von Verwandten, Freundinnen und Nachbarn. Wer vorher alles neu kauft, hat am Ende Schränke voller Kleidung, die nie getragen wurde.

Das Familienportal des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine praktische Checkliste für die Baby-Erstausstattung veröffentlicht. Sie listet auf, wie viele Bodys, Strampler und Schlafsäcke für den Anfang reichen und was für Pflege, Stillen und Transport sinnvoll ist. Eine gute Grundlage, um die eigene Einkaufsliste zu überprüfen.

Neu oder gebraucht?

Artikel Neu kaufen? Gebraucht sinnvoll? Hinweis
Kleidung in Größe 50–62 Wenige Basisteile Ja, sehr gut Vorher waschen
Kinderwagen Optional Ja Bremsen und Gestell prüfen
Babyschale fürs Auto Ja Nur mit bekannter Herkunft Unfallfrei, aktuelle Norm
Matratze fürs Babybett Ja Eher nicht Fest, passend zum Bett
Wickelkommode Optional Ja Alternativ Wickelauflage auf Kommode
Babybadewanne Optional Ja Waschbecken geht anfangs auch
Tragetuch / Trage Je nach Vorliebe Ja Vorher Beratung nutzen
Spielzeug Nein Ja Wird meist geschenkt

Bei sicherheitsrelevanten Artikeln wie Autositz und Matratze lohnt sich Neuware. Bei allem anderen kannst du mit Gebrauchtem oft die Hälfte oder mehr sparen.

Die Grundausstattung für die ersten Wochen

Für die ersten Wochen reichen in der Regel fünf bis sechs Bodys, ebenso viele Strampler oder Hosen, ein bis zwei Schlafsäcke, ein paar Mützchen und Söckchen sowie mehrere Spucktücher. Dazu kommen Windeln in Größe 1, eine Wickelunterlage, ein Badethermometer und ein Fieberthermometer. Für die Heimfahrt aus der Klinik brauchst du eine Babyschale fürs Auto, wenn ihr mit dem Auto fahrt.

Beim Schlafen gilt: ein Bett oder Beistellbett mit fester Matratze, ein Schlafsack statt Decke, keine Kissen und keine Kuscheltiere im Bett. Das empfehlen Hebammen und Kinderärzte zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods.

Bei der Pflege brauchen Neugeborene erstaunlich wenig. In den ersten Wochen reichen klares Wasser und ein mildes Pflegeöl, viele Lotionen und Duftprodukte sind überflüssig. Auch einen Fläschchenwärmer oder Sterilisator brauchst du nur, wenn du nicht stillst oder zufütterst. Kauf solche Geräte lieber erst, wenn du merkst, dass du sie im Alltag wirklich nutzt.

Clever sparen bei Neuware

Was du neu kaufst, musst du nicht zum vollen Preis kaufen. Babyfachmärkte und Onlineshops haben regelmäßig Aktionen, oft auch spezielle Rabatte für Erstausstattung oder Willkommensboxen mit Proben. Babymarkt ist einer der großen Onlinehändler für Babybedarf mit einem breiten Sortiment von Windeln bis Kinderwagen. Aktuelle Codes findest du unter babymarkt Gutscheine. Bei Windeln lohnen sich Großpackungen, aber nicht zu viele in einer Größe, denn Babys wachsen schneller, als man denkt.

Kosten realistisch planen

Je nach Quelle kostet eine komplette Erstausstattung neu gekauft mehrere tausend Euro. Mit gebrauchten Möbeln, geschenkter Kleidung und einem gebrauchten Kinderwagen lässt sich das oft auf wenige hundert Euro reduzieren. Plane auch laufende Kosten ein: Windeln, Pflegeprodukte und gegebenenfalls Säuglingsnahrung kosten pro Monat einen spürbaren Betrag. Informiere dich außerdem über staatliche Leistungen wie Elterngeld und Kindergeld, die die Haushaltskasse entlasten.

Ein praktischer Tipp: Lege eine gemeinsame Liste mit Partnerin oder Partner an und hake ab, was schon da ist. So vermeidet ihr Doppelkäufe.

Checkliste vor der Geburt

  • Liste mit dem Familienportal oder der Hebamme abgleichen
  • Geschenkwünsche frühzeitig an Familie und Freunde weitergeben
  • Kleidung nur in kleinen Mengen und in zwei Größen kaufen
  • Babyschale fürs Auto neu und passend zum Fahrzeug kaufen
  • Gebrauchte Möbel und Kinderwagen auf Sicherheit prüfen
  • Neue Kleidung vor dem ersten Tragen waschen
  • Kliniktasche rund vier Wochen vor dem Termin packen

Weitere Shops für Kinderkleidung, Spielzeug und Zubehör findest du in der Kategorie Baby & Kleinkind.

Häufige Fragen

Wann sollte ich mit dem Einkauf der Erstausstattung beginnen? Viele Eltern starten im zweiten Trimester, wenn es ihnen gut geht und noch Zeit zum Vergleichen bleibt. Spätestens vier bis sechs Wochen vor dem Termin sollte das Wichtigste da sein.

Brauche ich wirklich eine Wickelkommode? Nein. Eine Wickelauflage auf einer stabilen Kommode in passender Höhe oder sogar auf dem Bett reicht völlig. Wichtig ist, dass du alles griffbereit hast und das Baby nie allein lässt.

Ist gebrauchte Babykleidung hygienisch? Ja, wenn sie vor dem ersten Tragen gründlich gewaschen wird. Mehrfach gewaschene Kleidung enthält oft sogar weniger Rückstände aus der Produktion.

Fazit

Die Baby-Erstausstattung muss weder teuer noch kompliziert sein. Konzentriere dich auf das Wesentliche, kaufe sicherheitsrelevante Dinge neu und nutze Gebrauchtes und Aktionen für den Rest. Mehr Gutscheine für Familien findest du bei SchnellRabatt.

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